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Die Briten haben sich für den Ausstieg aus der EU entschieden. Dafür stimmten 51,9 Prozent der Briten, 48,1 dagegen. Großbritannien wird die EU verlassen, die Märkte reagieren geschockt. Der britische Premier zieht persönliche Konsequenzen. Reaktionen.  Imke Henkel, Zeit Online: Es wird Zeit,...
„Wie eine ansteckende Krankheit befällt völkischer Nationalismus ein EU-Land nach dem anderen. Die Abwehrkräfte sind überraschend schwach.“ So die Diagnose, mit der sich die Autorin Evelyn Roll nicht abfinden will. Sie fordert: „Steht auf, wenn ihr Europäer seid!“ Ihre...
Die FAZ schreibt: "Eigentlich hieß Anne Wills Sendung am Sonntag: „Guter Nachbar, schlechter Nachbar – wie rassistisch ist Deutschland?“, aber die meiste Zeit drehte es sich um die Frage: Wie rassistisch ist Alexander Gauland?" - Pressestimmen.
Die AfD ist radikal und rassistisch. Die inhaltsleere Partei geht rechts-außen auf Stimmenfang. Vor allem bei den Themen Einwanderung, Asyl und Islam. Das ist nicht mehr die Sache einer demokratischen Partei. Die frühere euroskeptische Partei zeigt sich mehr denn je politisch substanzlos. Mit ihren jüngsten Entgleisungen gegen zwei prominente deutsche Fußballer steht sie schon längst jenseits der liberalen Rechten.
Gleichheit in allen Rechten und Pflichten, für alle Märkte und Bürger: "Wir müssen uns jetzt mit der Gründung einer Europäischen Republik auseinandersetzen", meint die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot. In ihrem Buch "Warum Europa eine Republik werden muss!" schreibt die Gründerin des European Democracy Labs an der European School of Governance "Es ist Zeit, Europa neu zu denken. Weg mit der Brüsseler Trilogie aus Rat, Kommission und Parlament! Die Nationalstaaten pervertieren die europäische Idee und spielen Europas Bürger gegeneinander aus."
Thomas Aders, ARD-Studio Kairo: "Nicht weniger als zehn Staaten im Nahen Osten liegen auf der Skala der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen im untersten Viertel. In einigen Ländern wie dem Sudan, ist an unabhängigen Journalismus gar nicht zu denken." Gleiches gilt für China, das Platz 176 von 180 Ländern belegt. In der Türkei stehen immer wieder regierungskritische Journalisten vor Gericht und in Russland ist das Internet eine Nische für kritischen Journalismus. Es steht nicht gut um die weltweite Pressefreiheit.
ARD-Fernsehkorrespondent Volker Schwenck ist in der vergangenen Nacht wieder in Kairo gelandet. Auf seiner Twitter-Seite schreibt er "Zurück in Kairo. .../Jetzt schnell wieder raus aus den Schlagzeilen." Schwenck wird noch eine Weile in den Schlagzeilen bleiben müssen. Das Erdoğans Türkei ein Land ist, indem die Pressefreiheit keinen Wert hat, ist aus guten Gründen ein aktuelles Dauerthema in den Medien.
"Es geht hier nicht einfach um Jan Böhmermann, sondern um den Stellenwert der Meinungsfreiheit in einer Demokratie", kommentiert Andrea Herrmann im BR MedienMagazin. Wenn man den Umgang des ZDF mit Jan Böhmermann resümiere, bleibe ein fader Beigeschmack, so Herrmann. "Diese Schmähkritik, so geschmacklos sie auch sein mag, zielt im Kern auf eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Politik Erdogans und der türkischen Regierung.
"Wir müssen heute in Europa zusammenhalten, was noch zusammenhält. Und dann mit dem Neuaufbau Europas beginnen. Eine andere Wahl haben wir nicht." Das sagt der französische Intellektuelle Pascal Bruckner im Gespräch mit Georg Blume für DIE ZEIT. Der Philosoph engagiert sich für ein neues Selbstbewusstsein der Europäer.
Die Geschichte des größten Daten-Leaks aller Zeiten beginnt spät am Abend mit einer anonymen Nachricht: „Hallo. Hier spricht John Doe. Interessiert an Daten?“ Bastian Obermayer, Investigativreporter der Süddeutschen Zeitung, antwortet sofort – und erhält Informationen, die ihn und seinen Kollegen Frederik Obermaier elektrisieren. Es sind die Daten hunderttausender Briefkastenfirmen.